Schon lange ist der Himmel mit dunklen Wolken verhangen
Ist die Luft drückend schwer, kann man kaum noch reden, kaum noch atmen
Ist es lange her, dass das letzte Mal ein Lachen, ungezwungene Stimmen erklangen…
Der dürre Boden mit seinen hellen Ackerfurchen liegt so trocken dar
Mit letzter Kraft schreit er nach dem schillernden Regen
Und man schleppt sich voran, gleichsam instinktiv, nimmt die Tat kaum wahr…
Da blitzt es endlich gleißend auf
Es donnert, die ersten Tropfen fallen
Noch zögerlich, doch nimmt das Gewitter schon seinen Lauf…
Es regnet immer mehr, bald bilden sich kleine Rinnsale
Sie werden zu Bächen, werden zu Seen
Einmal, zweimal, viermal – viele Male…
Der Regen tut gut… allmählich weicht die erdrückende Hitze
Und zum peitschenden Donnerschlag
Zerreißen den Himmel die leuchtenden Blitze…
Irgendwann lässt der Regen nach
Werden die Tropfen weniger, bis sie schließlich ganz versiegen
Zu viele wurden vergossen, seit der erste Blitz die Stille brach…
Nach dem Regen
Trocknet das Blut…















