Blutiges Buch

Sobald der dunkle Lebenssaft gerinnt
Die Wunden als Worte zu erkennen sind,
Mit meinem eig’nen Blut geschrieben.
Von stummen Schreien getrieben,
Erliege ich schreibend jenem Fluch
Und meine Haut wird zu einem Buch.
Die Schmerzen werden mit der Zeit erträglich,
Die Narben von einst erscheinen kläglich
Und ein wenig tiefer wird das Messer geführt,
Bis mein Körper das befreiende Brennen wieder spürt.
Jeden Tag ein Wort
Jede Woche eine Zeile.
Es ist ein langsamer Mord
Denn jener Schmerz kennt keine Eile.


was es hier sonst noch so gibt...

    und was denkst du dazu?

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